
Der Feuersalamander
(Salamandra salamandra )
Aktuell stark bedroht durch einen Pilz
Möglichkeiten des Schutzes
Wir haben aktuell keine Möglichkeit den Salamander vor Bsal zu schützen. Zeigen aber eine Lösung des Problems auf.
Der Lebensraum
Der Feuersalamander liebt, mit Bächen durchzogene Laubwälder oder Parks.
Aktuelle Informationen
Ganze lokale Populationen verenden an dem Hautpilz Bsal.
Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) ist ein auffälliger, streng geschützter Schwanzlurch, der vor allem in feuchten Laubwäldern lebt.
Steckbrief und Merkmale/Aussehen:
Lackschwarze Haut mit individuellem, gelb-orangefarbenem Flecken- oder Streifenmuster.Größe: Ausgewachsene Tiere werden meist 15 bis 20 Zentimeter lang.
Lebensweise:
Nachtaktiv und landlebend. Er meidet die Sonne und liebt Regen.
Nahrung:
Frisst fleischliche Kost wie Schnecken, Regenwürmer und Insekten.
Fortpflanzung:
Weibchen setzen im Frühjahr lebende Larven direkt ins Wasser von Waldbächen ab.
Abwehr:
Produziert bei Gefahr das Hautgift Salamandrin gegen Fressfeinde und Pilze.
Aktuelle Bedrohung:
Neben klassischen Gefahren wie dem Verlust von Laubwäldern und dem Tod auf Straßen leidet die Art aktuell unter einer biologischen Katastrophe: Dem „Salamanderfresser“, der Bsal-Hautpilz, ein eingeschleppter Pilz. Batrachochytrium salamandrivorans (auch „Salamanderfresser“ genannt) frisst Löcher in die Haut der Tiere. Eine Infektion verläuft für infizierte Feuersalamander in fast 100 % der Fälle tödlich. Der Pilz breitet sich seit Jahren massiv in Deutschland aus (besonders in NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern und Teilen Hessens). Aussterberisiko: Ganze lokale Populationen brechen innerhalb kürzester Zeit komplett zusammen.

Der Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) stammt ursprünglich aus Ostasien und Südostasien.
Der Pilz ist in Ländern wie Vietnam, China und Japan natürlich beheimatet. Die dortigen asiatischen Molch- und Salamanderarten (wie der Japanische Feuerbauchmolch) haben sich über Millionen von Jahren gemeinsam mit dem Pilz entwickelt. Sie sind immun oder zeigen nur milde Symptome, fungieren aber als Träger.
Der Weg nach Europa: Der Erreger wurde vermutlich über den weltweiten Tierhandel mit exotischen Amphibien nach Europa eingeschleppt. Aus der privaten Terrarienhaltung gelangte der Pilz in die freie Natur. Im Jahr 2013 wurde er in den Niederlanden erstmals wissenschaftlich beschrieben, nachdem dort die heimischen Feuersalamander-Bestände dramatisch eingebrochen waren. Da die europäischen Amphibien nie Kontakt zu diesem Erreger hatten, besitzen sie keinerlei Abwehrkräfte. Dies führt dazu, dass die Infektion für unsere Feuersalamander fast immer tödlich endet.
Style Variations
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.


Expand with Patterns
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
Featured Work



„…Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis…“
JANE DOE

„…Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis…“
JOHN DOE

„…Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis…“
MARIA DOE
Last uns zusammen dieses faszinierende
Wesen schützen!
Informationen zum Schutz, was wir erreicht haben und Wie Sie helfen können.
